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Jung & wählerisch?!

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Worum geht's generell?

Junge Menschen haben das Recht, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gefragt und einbezogen zu werden. – Das klingt ja ganz gut, aber wie funktioniert das in der Praxis?

Die Europäische Union hat dafür den sogenannten „Strukturierten Dialog“ eingerichtet (siehe auch Infokasten rechts): In regelmäßigen Abständen werden junge Menschen zu bestimmten Themen befragt – unter anderem mit Online-Befragungen wie dieser.

Worum geht's konkret?

Beteiligung junger Menschen am demokratischen Leben
das ist das nächste Thema im Rahmen des Strukturierten Dialogs.

Als einziges Land in Europa können in Österreich Jugendliche schon ab 16 Jahren wählen gehen! Aber was denkst du eigentlich übers Wählen? Und interessierst du dich für Politik? Was glaubst du, wie man Jugendliche stärker in gesellschaftliche Entscheidungen einbeziehen kann?

Die Online-Befragung zum Thema „Beteiligung junger Menschen am demokratischen Leben“ ist bereits abgeschlossen! Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Eine erste Teilauswertung kannst du dir hier anschauen. Bitte beachte, dass diese Auswertung nur die geschlossenen Fragen („Ankreuz-Fragen“) beinhaltet und daher nur einen ersten Eindruck der Ergebnisse vermitteln kann. Die Beantwortungen der offenen Fragen („Ausfüll-Fragen“) sind mindestens genauso wichtig und aufschlussreich. Wegen der vielen Antworten wird die Auswertung der offenen Fragen allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stehen.


Wer ist gefragt?

Junge Menschen im Alter von ca. 12 bis 30 Jahren.

Wer steckt dahinter?

Organisiert werden diese Befragung und die nächste EU-Jugendkonferenz von Dänemark, das von Jänner bis Juni 2012 die „EU-Ratspräsidentschaft“ inne hat.

Aber der Strukturierte Dialog wird auch direkt in den 27 EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt, also auch bei uns in Österreich. Verantwortlich dafür ist das Jugendministerium (BMWFJ).

Unterstützt wird es dabei von den Landesjugendreferaten der Bundesländer, der Bundesjugendvertretung (BJV), dem Bundesnetzwerk Österreichische Jugendinfos/EURODESK, dem Bundesweiten Netzwerk Offene Jugendarbeit (bOJA) und der Österreichischen Agentur für das EU-Programm „Jugend in Aktion“.

Wie geht's weiter?

Alle Antworten der Online-Befragung werden gemeinsam mit den Antworten von Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeitern und Verantwortlichen aus der Jugendpolitik an die EU und an Dänemark weitergeleitet. So können die Antworten in die nächste EU-Jugendkonferenz einfließen. Die Konferenz findet von 18. bis 21. März 2012 in Dänemark statt.

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Dankeschön-Preise wurden bereits verständigt.

Inhalt wurde am 14. Mai 2012 aktualisiert


Strukturierter Dialog

Der „Strukturierte Dialog mit der Jugend“ ist in der EU-Jugendstrategie festgelegt. Er soll garantieren, dass junge Menschen von den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung gehört und ihre Anliegen bei der Gestaltung der Politik berücksichtigt werden.

Dafür werden alle 6 Monate Jugendliche europaweit zu einem bestimmten Thema befragt. Die Ergebnisse dieser Befragungen (= „Konsultationen“) werden dann zusammengetragen und im Rahmen von EU-Jugendkonferenzen den Entscheidungsträgern und -trägerinnen präsentiert. Dabei sind auch Jugendliche selbst vor Ort, um mit den Verantwortlichen im direkten Austausch ihre Anliegen anzusprechen und zu diskutieren.

Ziel ist es, dass sich die Beteiligten ernsthaft mit dem Dialogprozess auseinander setzen und dass die Politiker und Politikerinnen die Ergebnisse bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen.

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